Fehlender Fortschritt auf der Harmonika? Hier ist die Lösung!

Kennst du das Gefühl? Du sitzt frustriert vor deiner Harmonika und denkst "Ich komme einfach nicht weiter ..." Du übst und übst, aber es scheint, als ob du in deinem Fortschritt stecken bleibst. Viele Harmonikaspieler stehen vor diesem Problem. In diesem Beitrag erfährst, wie du dem entkommst, wieder Fortschritt machst und Freude am Lernen hast.

Inhalt

Der Grund für fehlenden Lernfortschritt

Oft suchen uns Harmonikaspieler frustriert auf, weil sie Schwierigkeiten haben, voranzukommen, und sogar in Erwägung ziehen, das Spielen aufzugeben. In den Gesprächen stellen wir fest, dass der Grund immer derselbe ist:

Selbstüberschätzung

Sie wählen beispielsweise Stücke wie den „Böhmischen Traum“ aus und verzweifeln daran, weil diese Stücke oft zu anspruchsvoll für ihr aktuelles Können sind.

Die Kunst besteht nicht darin, sich kopfüber in etwas zu stürzen, das einem die Beine bricht. Sondern darin, schrittweise voranzugehen und sich von Level zu Level zu steigern.

👉🏻 Übe zunächst einfache Stücke, gehe dann zu mittelschweren Stücken über und schließlich zu schwierigen Stücken.

Darum ist die Wahl der Stücke wichtig

Stell dir vor, du willst Skifahren, bist Anfänger und hast somit noch keine Erfahrung. Welche Skipiste würdest du wählen?

a) Die blaue Piste ist ideal für Anfänger oder die, die entspannt ein paar einfache Schwünge machen wollen.

b) Die rote Piste hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Anfänger sollten sie meiden, während Fortgeschrittene sie gerne nutzen.

c) Die schwarze Piste ist besonders steil und schwer. Nur Profis mit guter Technik haben hier Spaß.

… Wenn du also gerade erst anfängst, lautet die Antwort hoffentlich a)! 😉

Natürlich ist die schwarze Piste großartig, wenn man sie bewältigen kann. Allerdings ist es für Anfänger nicht sinnvoll, sich ihr zu stellen, da die Verletzungsgefahr zu hoch ist.

Gleiches gilt beim Harmonikaspielen. Wenn du Stücke wählst, die weit über deinem aktuellen Spielniveau hinausgehen, wirst du frustriert und entmutigt.

Das solltest du stattdessen tun

Schau dir an, auf welchem Spiellevel du gerade bist, und wähle Stücke aus, die diesem Level entsprechen oder leicht darüber liegen. Das hält deine Motivation aufrecht und ermöglicht dir stetigen Fortschritt.

Und merk dir: Selbst die besten Harmonikaspieler haben klein angefangen.

Angenommen, du bist Schüler bei uns und hast gerade das Stück „Paul und sein Gaul“ gelernt. Überprüfe das Level des Stücks und orientiere dich an ähnlichen Levels.

Auch wenn du in deinem aktuellen Schwierigkeitsgrad bleibst, wirst du Fortschritte machen, weil nicht alle Stücke gleich sind. Manchmal ist der Rhythmus anspruchsvoller, die Griffe können ungewohnt sein, der Bass hat vielleicht seine Eigenheiten, und manchmal wird es mit der Luft knapp, und so weiter.

Mit anderen Worten: Jemand, der 10 einfache Stücke sauber spielen kann, beherrscht seine Harmonika besser als jemand, der nur 3 einfache Stücke spielen kann, dafür aber ein Schwierigeres. Letzteres wird nie locker und flüssig klingen, sondern immer etwas holprig und zurückhaltend, weil die Basis fehlt.

Mit zu anspruchsvollen Stücken wirst du nur wenig Fortschritt machen, da dir die Grundlagen fehlen. Du wirst möglicherweise nicht einmal verstehen, wie man etwas spielt. Vieles wird extrem mühsam zu lernen sein, und dabei geht leider die Freude verloren. Das ist unnötig und muss nicht sein.

Kommen wir jetzt zum praktischen Tipp:

Führe ein Tagebuch für deine Fortschritte, in dem du festhältst, welche Stücke du spielst, wie gut du sie beherrschst und wie lange du sie schon übst

Wenn du mehrere Monate an einem Stück arbeitest, könnte es bedeuten, dass es zu schwierig ist oder du nicht genug übst. 😉 … Aber davon gehen wir jetzt mal nicht aus!

Das Tagebuch hilft dir, den Überblick über deine Fortschritte zu behalten und motiviert dich, zu sehen, wie weit du auf deiner Harmonikareise bereits gekommen bist.

Celia mit einer Steirischen Harmonika um die Schultern

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