Das Thema „Neujahrsvorsätze Harmonika“ ist wieder überall. Vielleicht steht auf deiner Liste ja auch der klassische Vorsatz: „Endlich regelmäßig Harmonika üben.“ 😆
Ich sag’ es ganz ehrlich: Ich halte von diesen klassischen Vorsätzen überhaupt nichts.
Sie sind meistens vage Wünsche, die spätestens Mitte Jänner vom Alltag überrollt werden und dir die Motivation nehmen.
Versteh mich nicht falsch – der Jahreswechsel ist eine super Zeit, um kurz innezuhalten und Pläne zu schmieden.
Aber statt schwammiger Vorsätze brauchst du klare Ziele.
Mit diesem Beitrag möchte ich dir eine andere Sicht zeigen: Lass uns die vagen Vorsätze durch echte Ziele tauschen. Ziele, die du schaffst und die dir lange Freude machen. 👇🏻
Neujahrsvorsätze Harmonika: Warum Ziele besser sind als Vorsätze
Ich frage mich zum Jahreswechsel immer vier Dinge. Sie machen aus vagen Wünschen einen echten Plan:
- Wo will ich hin? (z. B. mehr Stücke lernen, sicherer spielen, mehr Freude beim Üben)
- Was mache ich besser? (Was hat letztes Jahr nicht geklappt?)
- Womit bin ich zufrieden? (Was darf bleiben?)
- Was will ich heuer konkret lernen? (Welches Stück oder welche Technik?)
Ein Vorsatz ist nur ein Wunsch – ein Ziel zeigt dir den Weg.
Die „Keine-Zeit-Falle“ und wie ich sie ausgetrickst habe
Im Herbst 2025 habe ich mir ein Ziel gesetzt: den „5er Schleinigen“ bei einem Lehrerkonzert zu spielen. Das war kein Wunsch mehr – das Stück stand fix im Programm.
Mein erster Gedanke war: „Wann soll ich das üben? Ich hab keine Zeit!“ Aber dann passierte etwas Magisches: Sobald das Ziel feststand – mit Datum und Bühne – fand ich die Zeit. 😆
Ich habe Wege gefunden, meine Übezeit in den Alltag einzuplanen. Jeden Sonntag habe ich kurz geplant: Wann kann ich diese Woche üben?
Und egal, wie voll der Kalender war – diese 2–3 Stunden waren gesetzt. Ich hab sie mir wie einen wichtigen Termin im Kalender vermerkt. Und genau das hat funktioniert.
Falls es dir so geht wie mir und du dich fragst, wann du üben sollst, dann schau dir dieses Video von Thomas an. Darin verrrät er wie du das Harmonikaspielen in deinen Alltag einbauen kannst, selbst wenn du denkst, es bleibt keine Zeit.
Mein Plan für dich: das „Verbindlichkeits-Prinzip“
Vielleicht hast du dir heuer auch das Thema „Neujahrsvorsätze Harmonika“ auf die Fahne geschrieben – also mehr zu spielen oder endlich oft zu üben. Das ist ein toller Vorsatz – aber er bleibt oft in der Luft hängen, solange er nicht klar wird. Deshalb möchte ich dir zeigen, wie du diesen Vorsatz in ein echtes Ziel machst, das dich durchs Jahr trägt. Ich nenne es mal „Verbindlichkeits-Prinzip“:
Schritt 1: Definiere dein „Was?“
Setz dich 10 Minuten hin und beantworte die Frage: Was willst du konkret lernen?
❌ Statt: „Ich will besser spielen.“
✅ „Ich will bis Ostern den ‘Schneewalzer’ auswendig und sauber spielen.“
✅ „Ich will bis Ende März den Walzerbass so sicher können, dass ich nicht mehr hinschauen muss.“
Wichtig ist, dass dein Ziel motivierend, aber auch machbar bleibt. Falls du Hilfe bei der zeitlichen Planung brauchst, lies hier nach.
Schritt 2: Finde deine Verbindlichkeit
Das ist der wichtigste Schritt, um die „Keine-Zeit-Falle“ zu umgehen.
Meine Verbindlichkeit war das Lehrerkonzert.
Deine Verbindlichkeit kann vieles sein:
- Ein Stück, das du bei der nächsten Feier mit der Familie vorspielst
- Ein Treffen mit einem Freund, der auch spielt
- Ein Video, das du bis zum Datum X in der Quetschn Facebook-Gruppe posten willst
So ein Ziel setzt dich sanft unter Druck – und genau das braucht es manchmal. 😉
Schritt 3: Mach den „Sonntags-Check“
Warte nicht, bis du „zufällig“ Zeit hast. Du wirst sie nicht finden.
Mach es wie ich: Nimm dir jeden Sonntag 5 Minuten Zeit und schau auf deine nächste Woche. Wo sind deine freien Zeitfenster? Sind es 30 Minuten am Dienstagabend? 15 Minuten am Samstagmorgen?
Trage sie fix in deinen Kalender ein.
Fazit
Egal, ob’s gerade Neujahr ist oder nicht – das Wichtigste ist nicht der Vorsatz, sondern dass du dir etwas suchst, das dir wirklich Freude macht. So wird aus dem Thema „Neujahrsvorsätze Harmonika“ ein echter Plan, der dich wirklich begeistert. Deine Motivation, um Harmonika zu üben, wird nicht durch einen Kalendertag geweckt, sondern durch ein klares Ziel und einen echten Grund.
Also, was ist dein persönliches „Verbindlichkeits-Ziel“ für dieses Jahr?
Schreib es dir jetzt auf!


